Samuel Salzborn: Grenzenlose Heimat. Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Vertriebenenverbände, Berlin 2000
Pressestimmen
"Ausgezeichnetes Buch"
hagalil.com
"Ohne Polemik analysiert Salzborn das Selbstverständnis der Vertriebenen und ... zeigt, dass es bei dem Kampf um das 'Recht auf Heimat' auch in Zukunft darum geht, entlang historischer Traditionslinien den Deutschen im Osten möglichst eine Sonderrolle zu verschaffen."
Der Tagesspiegel
"Verbohrte Fleißarbeit"
Deutscher Ostdienst (Hg.: Bund der Vertriebenen)
"Jedes Kapitel ist für sich betrachtet eine gut strukturierte und informative Einführung in das jeweilige Themenfeld. In ihrer Gesamtheit ermöglicht die vorliegende Veröffentlichung nicht nur einen Einblick in die historische Dimension, sondern verdeutlicht eindringlich die politische Brisanz des Themas."
Forum Wissenschaft
"Nach Jahren der historisch-politologischen Abstinenz - westdeutsche Veröffentlichungen näherten sich dem Thema gerne mit apologetischer Note oder wissenschaftlich allzu salopp, die sachlich fundierte, sprachlich polemische DDR-Forschung zur Vertriebenenszene fand im wiedervereinten Deutschland keine Fortsetzung - ist die erste aktuelle Bestandsaufnahme überaus gelungen."
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Kampf bis in die Ewigkeit? Eine Einleitung
Funktion der "Unsterblichkeit"
"Die Heimat wird uns nicht geschenkt"
"Bekenntnis zum inneren Volkstumsbewusstsein"
Dimensionen der "Vertreibung"
Geschichte der Vertreibung
Polen und die nationalsozialistische Ostexpansion
Praxis der Germanisierung
Sonderfall Ostpreußen
Volkstumskampf gegen die Tschechoslowakei
Nationale Mythenbildung
Historische Realität
Zur Geschichte der Vertriebenenverbände
Erste Etappe: 1945 bis 1962 - Entstehung, Konsolidierung, Legitimierung
Aufnahme und Integration
Keimzellen der Organisierung
Göttingen, Stuttgart, Berlin - der Dachverband entsteht
Der Kampf um Legitimität
Zweite Etappe: 1963 bis 1989 - Innenpolitische Pressure-group
Kursbestimmungen: Das ganze Deutschland ...
Permanenter Protest
Zurück zur Geschichte
Dritte Etappe: 1989/90 bis 1999 - Das Erwachen der "Vertriebenen"
Hoffnungen gewinnen an Boden
Träume werden wahr: Die Zäsur 1998
Struktur und Arbeitsweise der Vertriebenenverbände
Paradigma des Revanchismus
Übersichtliche Unübersichtlichkeit
Verbandsinterne Dissonanzen
Landsmannschaftliche Differenzen
Landsmannschaft Ostpreußen
Landsmannschaft Schlesien
Sudetendeutsche Landsmannschaft
Publizistik, Vernetzung und Umfeld der Vertriebenenverbände
Der Kampf der Basis: die Blätter der Heimatkreisgemeinschaften
An der Schwelle zum nächsten Jahrtausend: Das Ostpreußenblatt
"Bearbeitung und Edition landschaftsgeschichtlicher Urkundenbücher"
Rechte Annäherungen
"Auch Heimatrecht kommt aus den Gewehrläufen". Die Ideologie der Vertriebenenverbände
"Grenzen sind Narben der Geschichte"
"Narrativ der 'Identität'"
"... namenlos hinter Nummernkonten und Aktiendepots"
"Diese Fiktion, an die sie glauben, macht sie für die Realität blind."
Verinnerlichungen
Ein neues Jahrtausend: Das Ende der Vertriebenenverbände?
Vertriebenenverbände und Sozialdemokratie: Wächst zusammen, was ...?
Zweckinitiierungen: Von der Minderheit zur Volksgruppe
"... ein vielversprechendes positives Element der deutschen Zukunft"
Anmerkungen
Der Autor
Personenregister
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